Wir, die Alanen

| Studenten sind an sich schon vielseitig, wenn sie in unterschiedlichen Fachbereichen der Aachener Hochschulen studieren, unterschiedliche persönliche Interessen pflegen und dann auch noch aus allen Ecken Deutschlands hierher nach Aachen gezogen sind - nicht nur um zu studieren, sondern auch zum Leben. Das Leben mit dem Studium auf angenehme Weise zu verbinden, das ist es, was die Alania interessant macht. |
Wir, die Alanen, sind Mitglieder eines Studentenvereins. Was der Zweck dieses Vereins ist und warum dieser von seinen Mitgliedern so geschätzt wird, kannst Du in den folgenden Texten ergründen.
Die aktiven Alanen, genannt die Aktivitas, sind Studenten der Aachener Hochschulen. Unabhängig von Nationalität, Konfession und politischer Gesinnung sind wir ein Freundeskreis, der sich regelmäßig trifft, zum Teil gemeinsam wohnt und in der Freizeit so einiges unternimmt.
| Vereine gibt es zahlreich in Deutschland, für Sportler, Briefmarkensammler und vieles mehr. Unsere gemeinsame Schnittmenge ist das Studentsein. Das heißt für viele erstmal in einer fremden Stadt Fuß zu fassen, Leute kennzulernen und sich in den Rythmus des Studienalltags einzuleben. |
Wenn man mit Ablsolventen aus dem vergangenen Jahrzehnt spricht, gewinnt man schnell den Eindruck, dass die Anforderungen an die Studenten immer weiter steigen. Durch die Einführung der Masterstudiengänge wird das Studium zunehmend verschult, mehr Pflichtveranstaltungen kommen hinzu und die Prüfungen werden immer häufer und liegen dichter beieinander.
Die Zeit zum Jobben nebenher wird immer knapper, obgleich die finanzielle Belastung durch Studiengebühren enorm gestiegen ist. Um trotzdem auch finanziell schwächer gestellten Studierenden das Studium bezahlbar zu machen, betreiben wir mit viel ehremamtlichem Arbeitseinsatz ein günstiges, nicht von öffentlichen Subventionen abhängiges, Studentenwohnheim.
| Selbstverständlich spielt das Studium in einem Studentenverein eine zentrale Rolle. Ein Maschinenbauer findet für seine Rechenübung schnell Hilfe bei einem Mathematiker höheren Semesters. Ordner mit Musterlösungen zu Übungen und Probeklausuren werden von einer Generation zur nächsten weitergereicht. |
Dieses Wohnheim bietet nicht nur Platz zum Wohnen, sondern auch zum Lernen. Während des Semesters trifft man sich meist im Tagesraum, der im Vergleich zu den Lernräumen in der Uni Ruhe und günstigen Kaffee bietet.
Gerade in den ersten Semestern werden oft Übungen in kleineren Gruppen gerechnet. Bei wem trifft man sich dann? Natürlich nicht in irgendeiner kleinen Bude, sondern dort wo am meisten Platz ist, also bei uns.
Für die Prüfungszeit im Sommer lässt es sich am besten im Untergeschoss lernen. Dort ist es schön kühl, der Saal bietet viel Platz und hat eine Fensterfront direkt zum Garten raus - oder man setzt sich auf die Dacherasse...