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Zu jedem Wintersemester gehört nun eben auch das Winterfest bei unserer Alania. Das 104. ist nun gerade eben herrlich verklungen, ein weiteres Mal wieder schneller, als man sich zuvor gedacht hätte. Das Programm in diesem Jahr war zwar sehr klassisch gehalten mit einem gewohnten Festessen am Freitagabend, einer Festkneipe am Samstagabend, und dem gemütlichem Ausklang am Sonntag, zu welchem auch wieder der Nikolaus erschien. Doch einen besonderen Umstand stellte die Teilnahme der A.D.V. Laetitia dar, welche dieses Fest gemeinsam mit uns feiern mochte, auch weil es für die Laetitia das 9. Stiftungsfest bedeutete. Und eine gemeinsame Feier bedeutet schließlich auch eine gegenseitige Bereicherung.
 Der Freitagabend begann um 19:00 Uhr mit einem Sektempfang, die gelungene Eröffnung war gegeben und jeder Gast fühlte sich anscheinend schnell am rechten Fleck. Wieder einmal konnten wir viele Hausbewohner begeistern, unserem Fest beizuwohnen, und auch weitere besondere Freude galt den Alten Herren Alaniae so wie den Hohen Damen Laetitiae, welche das Festessen mit uns verbrachten. Um kurz nach 20:00 Uhr wurden dann die knurrenden Mägen vorerst ruhig gestellt, mit einem Vorspeisensalat, welcher sofort klar machen sollte, welche Marschroute unsere drei (Hobby-!!!) Köche vorlegen. Etwas später wurde dann mit dem Hauptgang klar gemacht, wie ein vernünftiger Hirschbraten auszusehen hat. Wahlweise mit Speckrosenkohl oder Apfelrotkohl wurden auch eine Preiselbeersoße oder - feurig - eine Chili-Schoko-Soße angeboten, dazu wurden ganz klassisch Semmelknödel gereicht. Zur Nachspeise wurden weihnachtliche Bratäpfel serviert, in selbst gemachter Vanillesoße, welche das Festessen perfekt abzurunden vermochten. An dieser Stelle bleibt uns also gar nichts anderes übrig, als unseren Köchen, den Bundesbrüdern Lars, Rüdi und Tim zu danken, welche durch tatkräftige Unterstüzung einiger weiterer Aktiver den Abend absolut reibungslos haben über die Bühne gehen lassen.
Am Samstag wurde die gemeinsame Festkneipe von Alania und Laetitia geschlagen unter Leitung der hohen Seniora Nina sowie des hohen Seniors Benjamin. Eine leichte Verzögerung war gegeben durch den Umstand, dass zum geplanten Beginn um 20:00 Uhr der Kellersaal restlos gefüllt war, und der dritte Zapfen noch ausgebaut werden musste. Begeistert von der regen Beteiligung seitens Freunden vieler Aktiver, Hausbewohnern, Hohen Damen, Alten Herren sowie zahlreicher Chargen anderer Verbindungen wurden Lieder zur Begleitung unseres Biermusikus Hubertus gesungen. In der Rede haben Nina und Benjamin ihre Deutung von Verbindungsprizipien verdeutlicht, was nach Aussagen vieler Zuhörer eindrucksvoll gelungen ist, und dargelegt, was unser Haus ausmacht - "Nicht jeder lebt vor sich hin, in einer Autonomie der eigenen Gedankenwelt". Auch die Zukunftssicherung beider Verbindungen konnte durch zahlreiche Rezeptionen und Promotionen unterstrichen werden. Später hat der Abend einen langen und fröhlichen Ausklang gefunden, bei Mettbrötchen und Bier, so wie es sich eben gehört.
Der Sonntag wurde wieder im Kreise von Freunden und Familie verbracht, zu einem Brunch, für den sich abermals unser Bundesbruder Lars ausgezeichnet hat, und der es nicht nur optisch mit dem, eines professionellen Caterers messen konnte. Später kam für die Kinder (und auch Ältere, welche sich gut benommen haben) der Nikolaus, und hatte die ein oder andere süße Überraschung auf Lager.
Abschließend gilt jedem der beste Dank für ein wunderbares Wochenende, welches vor allem durch Zusammensein und Mitmenschlichkeit geprägt war.
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